Nach der deutlichen und verdienten Niederlage gegen die zweite Vertretung des ASC Mainz, reiste man zum wohl schwersten Spiel nach Speyer, dem derzeitig Tabellenletzten.

Wusste man nicht wie es um das eigene Selbstvertrauen nach der Niederlage gestellt war, bot die Heimmannschaft mit Julian Krieger ein bekanntes ehemaliges Talent vom ortsansässigen Basketballinternat auf. Es war also Vorsicht geboten. Ohne Franca, Spott, Mädrich, Volarevic, Schwindt, Fein und Jestaedt trat man die Reise nach Speyer an.

Normalerweise ist das erste Viertel eines der Stärksten der Lerchenberger. Jedoch ähnlich wie im Spiel gegen den ASC, tat man sich die ersten 10 Minuten schwer zu Punkten zu kommen. Dazu stand die Defensive eigentlich nie wirklich sicher. 30:24 für die Heimmannschaft war demnach die Quittung. Erst im zweiten Spielabschnitt fand man besser ins Spiel, auch weil Speyer sich etwas aus dem Konzept bringen lies und sich eher mit den Schiedsrichtern beschäftigte als mit sich selbst. So lud man beim Spielstand von 55:48 aus der Sicht der Gäste zum Pausentee. Hier wurde allen klar, dass noch einige Punkte fallen sollten. Da die Verteidigung auf beiden Seiten zwar körperlich anwesend war, jedoch nicht auf der Höhe ihrer Schaffenskraft. Auch zeigten auf beiden Seiten die Distanzschützen ihr können. Diese Wertung ging mit 9:8 an die Heimmannschaft. Der Rest des Spiels ist schnell erzählt: drittes Viertel 22:22 und der Schlussabschnitt 20:19 für die Mannschaft um Trainer Martin Jurisch. Auf Speyers Punkte fand man jedes Mal eine Antwort und zeigte in den entscheidenden Aktionen auch in der Verteidigung zu was man zu Leisten im Stande ist. Am Ende hatte Speyer Probleme gegen die Ausgeglichenheit der Lerchenberger an diesem Tag ein Mittel zu finden. Sechs Spieler punkteten zweistellig, und alle neun Spieler fanden sich mit Punkten auf dem Spielbogen wieder. Besonderns Kapitän Meffert (bettelnd um seine Auswechslung) und Kirchhoff (3 von 3 Dreiern) wussten zu überzeugen. Am Ende bot man den Zuschauern ein punktereiches Spiel, das bestimmt nicht sonderlich schön anzusehen war, jedoch von der Spannung und vom fairen Kampf um den Ball lebte.

Es bleiben noch vier Spiele in der Rückrunde. ASC Mainz und der TV Oppenheim liegen in Lauerstellung. Man sollte sich keinen Ausrutscher leisten um die Meisterschaft zu erringen.

 

1. Herren: Docter (12), Khacer (16; 3 Dreier), Kirchhoff (11, 3), Kubiak (19, 2), Meffert (10), Müller (10), Rode (4), Schnarr (7), Strobel (8)